Soziale Arbeit - „Alles nur Kaffeeschlürfer?“

Oft haben Menschen ein stereotypisches Bild im Kopf von SozialarbeiterInnen. Denn wie SozialarbeiterInnen arbeiten und wo sie überall agieren, ist vielen nicht bekannt. Dem wollen wir durch dieses Filmprojekt entgegen wirken, in dem wir einen kurzen Einblick geben und die Vielfältigkeit dieser besonderen Arbeit darstellen.

Dieses Filmprojekt stellt in unterschiedlichen Schwerpunkten die Sozialen Arbeit dar. Es ist das Ergebnis eines studentischen Projektes der FH Potsdam und ist gerichtet an alle, die sich über den Beruf Soziale Arbeit informieren wollen und an alle Fachkräfte der Sozialen Arbeit.

Die Soziale Arbeit ist ein Berufsfeld, das jedem Menschen in fast allen Lebenssituationen eine Unterstützung und Hilfe bieten kann.

Doch Fachkräfte werden häufig damit konfrontiert, dass sie für ihre Leistung kaum Anerkennung bekommen und wenig gewürdigt werden. Oft wird auch gefragt, ob man das überhaupt studieren muss. Dies führt leider dazu, dass SozialarbeiterInnen sich selbst gegenüber anderen Berufsgruppen degradieren. Doch SozialarbeiterInnen können mitreden, sie haben keinen Grund nicht zu ihrem Beruf und ihrer akademischen Ausbildung zu stehen. Sie sollten ihre Leistung auch mit mehr Selbstbewusstsein vertreten.

Besonderer Dank geht an unsere Kooperationspartner und Unterstützer

Fachhochschule Potsdam
Prof. Dr. Frank Früchtel
DBSH- Landesverband Berlin

„Soziale Arbeit ist eine praxisorientierte Profession und eine wissenschaftliche Disziplin, dessen bzw. deren Ziel die Förderung des sozialen Wandels, der sozialen Entwicklung und des sozialen Zusammenhalts sowie die Stärkung und Befreiung der Menschen ist. Die Prinzipien der sozialen Gerechtigkeit, die Menschenrechte, gemeinsame Verantwortung und die Achtung der Vielfalt bilden die Grundlagen der Sozialen Arbeit. Gestützt auf Theorien zur Sozialen Arbeit, auf Sozialwissenschaften, Geisteswissenschaften und indigenem Wissen, werden bei der Sozialen Arbeit Menschen und Strukturen eingebunden, um existenzielle Herausforderungen zu bewältigen und das Wohlergehen zu verbessern.“
(DBSH)

Soziale Arbeit …

… berührt Dich

… kann mitreden

… versteht Dich

Soziale Arbeit berührt Dich

Die Leistungen der Sozialen Arbeit werden nicht nur von Personengruppen in Anspruch genommen, die vermeintlich am Rande der Gesellschaft leben. Soziale Arbeit kann für Jede/n und in jeder Lebenssituation eine Unterstützung bieten. Dieser Clip zeigt einen kleinen Ausschnitt von sozialen Problemen mit denen Menschen im Leben konfrontiert werden, die oft sehr belastend sein können und kaum alleine ohne professionelle Hilfe und Unterstützung zu bewältigen sind.

Regie und Drehbuch: Christiane Reh, Nina Führer
Schauspieler: Linda Gegusch (Pflegende Angehörige), Eva Loska (Alkoholikerin)
Kamera: Franz Weinland
Kameraassistent: Mathieu von Chamier
Licht: Oliver Sterzel
Postproduktion: Mathieu von Chamier, Tommy Deutscher
Tonassistent: Jam Duc
Aufnahmeleitung: Nina Führer
Maske: Banu Ergün

Soziale Arbeit kann mitreden

Obwohl SozialarbeiterInnen einen akademischen Beruf nachgehen, der viel Fachwissen und soziale Intelligenz voraussetzt, degradieren viele ihren Studienabschluss gegenüber anderen akademischen Berufen. Oft fehlt es an gesellschaftliche Anerkennung, das ist geschuldet durch mangelhafte Aufklärung über die eigentlichen Aufgaben und Leistungen dieses Berufes. SozialarbeiterInnen sollten sich keineswegs gegenüber anderen Berufsgruppen degradieren, sondern mit Stolz zu ihrem Beruf stehen. Denn sie können mitreden.

Regie und Drehbuch: Caroline Küter, Antje Krause
Schauspieler: Musa Aslambekov (Mediengestalter), Patricia Hector (Josi), Josefine Hütting (Maklerin), Franz Hildebrandt („Bruny“ Bernd Grill)
Kamera: Franz Weinland
Kameraassistent: Mathieu von Chamier
Licht: Oliver Sterzel
Postproduktion: Mathieu von Chamier, Tommy Deutscher
Tonassistent: Jam Duc
Aufnahmeleitung: Nina Führer
Maske: Banu Ergün
Drehort: Bar Degendorff

Soziale Arbeit versteht Dich

Eine Großstadt ist oftmals sehr unübersichtlich und schwer in ihrer Vielfalt und Angeboten zu erfassen. Der Sozialarbeiter Bernd Grill zeigt einen Einblick in seine alltägliche Arbeit und wie wichtig es ist, alles zu überblicken. Damit kann er klientenorientiert und individuell agieren sowie auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen eingehen, um so eine optimale Unterstützung zu gewährleisten. Es gibt keine Patentlösungen für Probleme und jeder hat das Recht, sein Leben zu gestalten. Soziale Arbeit versteht sich nicht als professioneller Wegweiser, sondern geht den Weg der/s KlientIn mit und holt sie/ihn gewissermaßen ab und schneidet Angebote passend zu, auch wenn diese Unterstützung von außen betrachtet manchmal nicht im ersten Moment nachvollziehbar erscheint.

Regie und Drehbuch: Roman Napora, Jennifer Müller
Schauspieler: Franz Hildebrandt (Bernd Grill), Ralf Horn (Phil), Eve (Kind #1), Emily (Kind 2#)
Kamera: Franz Weinland
Postproduktion: Mathieu von Chamier, Tommy Deutscher
Aufnahmeleitung: Nina Führer

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